Mittwoch, 19. November 2014

Blind Date mit einem Vampir - Katie MacAlister

Review
Ich sage es lieber gleich: Ich bin ein riesiger Fan von Katie MacAlister und ihren Büchern über zap51VWsFjpLoLpelige Weiber, heiße Kerle und einem gut durchdachten Beziehungswirrwarr. Ich möchte bei meinem Buchreviews ganz vorne beginnnen, mit den Vampirromanen, die ich als Erstes von ihr las. Gerade im Moment lese ich sie nochmal, von Anfang bis Ende und ich habe die schönsten Lachanfälle dank Katies Humor!
Die Geschichte beginnt bereits mit einer Seance, bei der die Hauptfigur Joy und ihre beste Freundin Roxy versuchen mit Hilfe einer Hexe ihren Mann fürs Leben zu finden. Klingt abgedroschen, ist es im Grunde auch, aber zum totlachen! Hier erfährt die gute Joy auch zum ersten Mal, dass sie die Gefährtin eines Vampirs werden solle. Natürlich plaudert die erstmal fröhlich was von "Nein, danke.", aber natürlich war mir klar, dass sie dem großen, bösen Vampir doch irgendwann in die Arme fallen würde. (Wem nicht, bei dem Titel?)
Der Großteil der Handlung spielt auf einem großen Gothic/Mittelalter Markt in Tschechen und dreht Joys und Roxys Bemühungen, den Vampir, der Joys Gefährte werden soll. Genug potentielle Kandidaten gibt es bei diesem Festival auf jeden Fall.
Das ganze wird dann noch gepaart mit ein paar ungeklärten Mordfällen, einem Ermittler von Interpol und einem Schriftsteller der erotische und seichte Vampirbücher schreibt. (Ich liebe es, wenn sich Autoren nicht zu ernst nehmen!)
Ich kann euch versichern, dass ihr mit dem Ende, niemals rechnen werdet. Denn sogar mich (die langjährige Erfahrung im Bereich übersinnliche Erotikgeschichten hat!) hat das ganze doch ziemlich aus dem Socken gehauen.
Katie nutzt hier besonders gerne die "Comic Relief" Taktik und macht selbst die ernsten Unterhaltungen über Schrecken und Verderben zu amüsanten Anekdoten an das Leben und auch die Anderswelt (die Übernatürliche!). Immer wieder erheiternd, wie aus einem tiefsinnigen Gespräch zwischen Joy und ihrem Gatten Raphael, plötzlich das off-topic Geplapper der hysterischen Roxy funkt. Wunderbar herrlich und verwirrend!
Leider, muss ich auch ein klein wenig Kritik üben. Weniger an speziell diesem Buch der Reihe, als an der Thematik der Reihe generell. Die Vampire, werden hier "Dunkle" oder "Mähren" genannt, und sind von ihrer Geliebten so abhängig, wie ein ein Stalker von seinem Fernglas. Und das kann man eigentlich auch genauso verstehen, denn sie würden sie am Liebsten nie aus der Hand geben. Diese gequälten Dunkle können nur durch eine Frau auf der ganzen Welt (Unglaublich wahrscheinlich, gerade diese zu treffen.) ihre Seele und somit auch ihr Glück finden. Dann sind sie nicht nur Nahrungstechnisch von ihren Geliebten abhängig (Anderes Blut wird quasi zum Instant-Tod), sondern sie sind auch noch emotional auf dem Stand eines 16 Jährigen, der gerade gelernt hat zu masturbieren. Total triebgesteuert und ziemlich anhänglich.
Ich für meinen Teil, möchte nicht, für das Leben eines Typen verantwortlich sein, der an meinem Blut nuckeln muss, um nicht ins Gras zu beißen.
Aber gut, manche Frauen mögens wohl dramatisch.
Also nochmal zum Mitschreiben:
Vorteile:
  1. Grandioser Humor
  2. Leckere Männer
  3. Gut geschriebene Sexszenen
  4. Interessante Story
Nachteile:
  1. Ziemlich seicht, wenn man es gern etwas düsterer mag
  2. Happy Ends sind Pflicht (Wirklich spannend, wird es auch am Ende im diesem Genre leider selten.)
  3. Abgedroschenes Männerbild
Jeder muss natürlich für sich selbst entscheiden ob ihm diese Art Lesestoff zusagt oder nicht, aber für mich, die sich im Studium wirklich genug mit Sachtexten, Programmiersprachen und Mathe rumplagt, genieße es, hin und wieder ein wenig "leichte Kost" zu mir zu nehmen.
Also von mir:

♥ ♥ ♥   3 von 5 Herzchen

Freitag, 24. Januar 2014

Pandora - Internetradio

Viel zu oft surfe Ich durchs Netz und will dabei Musik hören, weiß aber nicht so recht, was Ich hören will. Auf Youtube müsste Ich alle drei Minuten wieder nach einem neuen Song suchen, die eigene Playlist ist schon tausendmal durchgehört. Aber woher weiß Ich was Ich vielleicht mal hören könnte?



Das hat mich schon ziemlich lange beschäftigt und bin durch einen Freund auf eine der besten Internetradio-Stationen gekommen, die Ich je ausprobiert habe. (Und das waren dank Shoutcast doch einige!)


PANDORA


Das ganze funktioniert so: Ihr gebt euren Lieblingskünstler ein und Pandora macht für euch eine Radiostation, die verschiedene Lieder ähnlicher Interpreten abspielt. Dabei könnt ihr jedem Lied einen Daumen nach oben, nach unten, oder ein Herz geben. Dies wird gespeichert und verfeinert dabei die Suche, nach neuen Lieblingstiteln!

Das Konzept kennen einige vielleicht von "LastFM" doch finde Ich, ist es hier um einiges ausgereifter!

Das Ganze hat leider einen großen Haken: In Deutschland ist Pandora offiziell nicht verfügbar.

Das könnt ihr allerdings einfach umgehen durch Proxmate. Hier ladet ihr euch einfach das AddOn für euren Browser herunter und könnt ungestört Musik hören :) Das ganze funktioniert auch für in Deutschland nicht zugängige Youtube Videos, LasFM Radios, Vevo und MTV .

Mittwoch, 22. Januar 2014

Prokon: "Es ist Zeit, etwas zu verändern, aber das lohnt sich offensichtlich nicht!"

Wer braucht schon erneuerbare Energien, wenn man doch auch einfach sein eigenes Kraftwerk im Keller bauen kann, wie Gregor Schildt? Ganz einfach: Jeder, der keinen Bock hat 20 000€ zu investieren.

Doch obwohl Deutschland auf Erneuerbare Energien setzt, und Mutter Erde uns das mit Sicherheit im Stillen dankt, hat das ganze System des "Grünen Deutschlands" auch Nachteile.

Ein gutes Beispiel dafür ist Prokon.


Wer regelmäßig in Großsstädten unterwegs ist, kennt Prokon wahrscheinlich schon eine Weile und ist jetzt vielleicht überrascht, wenn es heißt, der Windparkbetreiber sei insolvent.
Mit dem Slogan "Es ist Zeit etwas zu verändern... und das lohnt sich!" und unrealisierbaren Wunderzinsen warb der Konzern für die eigenen Projekten zur Energiegewinnung. Überall prangten Werbeplakate, die Prokon als großen Anführer der Energiewende auszeichnen sollte.

Mehr als 75.000 Anleger glaubten dem Versprechen und investierten rund 1,4 Milliarden Euro. Prokon baute hunderte Windparks, Biomasseanlagen und produzierte Biodiesel. Nun ist das Unternehmen insolvent und es ist eigentlich klar, dass von dem Geld der Anleger kaum etwas wieder zu Tage kommt.

Prokon sagte selbst, wenn mehr als 5% der Anleger ihr Geld abziehen, droht die Insolvenz. Ein unglaublicher Vertrauensbeweis sagen die einen, dreiste Erpressung sagen die anderen. Ich sage: Armutszeugnis. Wenn ein Konzern wie Prokon, der in den Medien so hoch pokert, plötzlich bettelt, ihn künstlich am Leben zu erhalten, wie eine sechsfach überfahrene Katze, kann das Ende nicht mehr weit sein. Da nützt dann auch die größte Finanzspritze nichts mehr.

Trotzdem zeigte die Drohung anscheinend Wirkung, denn nur 7,4 % haben laut Prokon gekündigt. Wie gut man diesen Zahlen vertrauen kann, bei der Transparenz bezüglich Investitionen und Gewinnen vergleichbar mit der Durchsichtigkeit einer Backsteinmauer, ist fraglich.

Aber die größte Frage ist: Wieso vertrauten tausende Menschen einer Firma, die mit ihrem Geld und damit auch mit ihnen derart Schlitten fährt?
Für die Öko-Fanatiker unter ihnen ist Prokon kein Unternehmen sondern eine zweite Kirche. "Lass uns die Welt retten, koste es, was es wolle!" Carsten Robertus agiert hier als eine Art Guru, der in eine glückliche Zukunft führen soll, in der radioaktive Stoffe nicht existieren, wir alle in kleinen Holzhütten leben und vegan leben. (Verzeiht die Hyperbel, erschien mir hier aber notwendig, um den Sachverhalt klar darzulegen.)

Das Finanzprodukt von Prokon ist kaum überwacht, was den Konzern mit Hilfe der gutgläubigen Anleger zu einer Finanzkatastrophe macht.

Obwohl Warnsignale schon seit Gründung (Mitte 90er Jahre) wieder und wieder von Finanzexperten aufgegriffen wurden, wurden sie allesamt ignoriert. Denn Prokon verspricht Welt und Wunder und ein Erfolg der einfach zu gut ist, um wahr zu sein.


Der Gründer, Carsten Rodbertus und seine Idee: "Möglichst vielen Menschen aus der Mitte der Gesellschaft eine Beteiligung am Erfolg der Erneuerbaren Energien zu ermöglichen".
Er selbst hatte zum Zeitpunkt dieses Statements bereits Windräder auf seinem eigenen Acker postiert und gründete die Firma Prokon zur Umsetzung seiner PROjekte und KONzepte in größerem Maße.

Die Idee an sich klingt gut, die Ausführung schien denkbar einfach. keine horrenden Provisionen oder Ausgabeaufschläge, noch nicht einmal Depotgebühren. Anlegen waren schon ab 100 Euro möglich und die Beteiligung schien ebenfalls dem "Hippie-Öko"-Gedanken entsprungen sein: Niemand kann mehr als das Hundertfache eines Durchschnittsanlegers investieren.
Das hat zur Folge, das Prokon vorallem durch Kleinanleger finanziert wird, die es nicht wirklich juckt, wenn 100 Euro in den Sand gesetzt wurden.
Wahrscheinlich war auch das Sinn hinter dem Prokon Finanzkonzept.

Doch das dahinter eine eiskalte Masche steckt, vermuten wohl die wenigsten. Denn wer die Welt retten will, kann doch kaum ein Betrüger sein?

Die Insolvenz, gepaart mit unrealistischen Gewinnen und einer undurchsichtigen Finanzpolitik zeigt etwas anderes. Und wären nicht alle Anleger so leichtgläubig auf die Idee hereingefallen und hätten sich, wie bei jedem anderen Unternehmen, gefragt was dahinter steckt, wäre ihnen gleich aufgefallen: Prokon ist eine Windkraftgranate mit gezogenem Stift. Die Frage war nur, wann und wo sie hochgeht.



Quellen:

Süddeutsche.de ("Aus der Traum von der ethisch korrekten Geldanlage") 22.1.2014
Deutsche Anleger Stiftung Schutz für geschädigte Kapitalanleger, abgerufen am 14. Januar 2014.
Stiftung Warentest: Finanztest 6/2011
www.prokon.de am 22. Januar 2014.

Dienstag, 21. Januar 2014

Such stupidity! Much lack of understanding!

Ein weiteres in letzter Zeit häufiger auftretendes Internetphänomen ist DOGE.
Vielleicht habt ihr schon einmal eins dieser lustigen kleinen Memes der Shiba Inus gesehen, und euch auch gefragt: Was zur verdammten Hölle ist das?




Als ewiger 9gag, 4chan und Imgur User bin Ich natürlich auch darüber gestolpert und musste mich ernsthaft fragen: Was will uns dieser kleine Kerl damit eigentlich sagen?


Know your meme sagt dazu folgendes:

Doge is a slang term for “dog” that is primarily associated with pictures of Shiba Inus (nicknamed “Shibe”) and internal monologue captions on Tumblr. These photos may be photoshopped to change the dog’s face or captioned with interior monologues in Comic Sans font.


Nach mehreren "Recherchen" zu dem kleinen Kerl habe Ich den Ursprung dieses kleinen Kerls endlich gefunden. Die Verwendung des falsch geschriebenen worts "Doge" reicht zurück zu einer Episode der "Homestar Runner" Puppentheater Show. 




Groß raus kam der Kleine aber erst, als im Oktober 2013 ein Bild des besagten Hundes auf Reddit veröffentlicht wurde, mit dem Titel "LMBO LOOK @ THIS FUKKIN DOGE!". Ab da ging es für das Meme steil bergauf, auch wenn Ich bis heute nicht genau verstehen kann, warum. 

Was ist an dem Hund so witzig? Ich verstehe nicht mal den Humor der Homestar Runner Show richtig. Vielleicht kann mir einer von euch ja bitte den Sinn hinter diesem Hund erklären? Ist der wirklich so lustig, und Ich habe einfach den Anschluss an den Humor der Welt verloren?


Ach und wie spricht man das überhaupt aus? "Dog"? Ohne das e zu betonen? "Doggy?" Um das e wie im englischen zu betonen? Oder gar "Dotsch" aufgrund des g's?
Ich bitte dringend um Meme-Nachhilfe!





Montag, 20. Januar 2014

Jaden Smith - The Fresh Prince of Bullsh*t




Nachdem Ich in diesem Post erläutert habe, weshalb Kiddies Twitter viel cooler finden als Facebook, muss Ich eine wahre Goldmine der Promikinder beleuchten.
Jaden Smith, Sohn des Schauspielers Will Smith, haut einfach die besten Sprüche auf Twitter raus. Ein paar habe Ich hier zusammengetragen:
Oh, oh. Emo-Phase. Hatten wir alle Jaden. Halt durch.

Gute Frage Jaden, fragen wir doch einfach Jesus. Oder Abraham. Oder irgendeinen
verstorbenen Heiligen, wo sie jetzt sind.





Wieso kann sich der gute Will Smith keinen Augenarzt für seinen Sohn leisten?



Oh, großer Jaden sag mir: Ist dieser Tweet real?






Ganz einfach: Du bist high, Jaden. H-I-G-H. 






*Hinzugefügt via iPhone*






Lieber Jaden,
wenn du das hier liest hast du wahrscheinlich deutsch gelernt, was unwahrscheinlich ist, da du nicht mal deine Muttersprache beherrscht, aber dennoch, wenn du das hier liest. Bitte beschalle uns länger mit deiner tiefgründigen Ader. Das Internet liebt das! Vielleicht nicht unbedingt aus denselben Gründen wie du, aber darum gehts ja nicht. Schließlich wirst du dadurch bekannter. Ich mein, wen kümmert schon, wie genau das passiert?